Elenas Stand
In diesem Jahr war unsere Schule erstmals seit einigen Jahren wieder beim Wettbewerb „Jugend forscht“ vertreten. Elena Zehm aus der MSS 12 hat mit ihrer Arbeit „Lichtwasserforschung“ am Regionalwettbewerb teilgenommen. Betreut wurde sie von ihrer Biologielehrerin Manuela Schmitt.

Am 28.2.2009 war es soweit: In den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Kaiserslautern präsentierten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ ihre Forschungsarbeiten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Technik. Die Preisträger wurden ermittelt und alle Teilnehmer geehrt. Die jungen Forscher hatten sich auf originelle und z.T. sehr aktuelle Themen gestürzt, und so konnten die Besucher Interessantes beispielsweise über Münzsortierer, alternative Dämmstoffe, Modulsysteme aus schwimmenden Betonwaben, Gefährlichkeit von Handystrahlen, Gärung von zuckerhaltigen Limonaden und die Physik einer erlöschenden Kerze erfahren.

Schon morgens um 8 Uhr begann für Elena der aufregende Tag in Kaiserslautern: Nachdem sie zusammen mit ihrer Freundin Clarissa Clemens ihren Stand aufgebaut hatte, stand sie den Fachjurys Rede und Antwort. Ab 14 Uhr waren die auf Stellwänden präsentierten Forschungsarbeiten dann der Öffentlichkeit zugänglich. Elena und Clarissa bekamen zudem die Sonderaufgabe zugeteilt, als Jury den schönsten Stand des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ zu ermitteln.

Elena und Clarissa als Jury
Um 16 Uhr versammelten sich alle Jungforscher sowie deren Lehrer und Familien zur Feierstunde im Deutschordensaal, in der alle Arbeiten noch einmal gewürdigt wurden. Die Kreissparkasse übernahm zum 16. Mal die Patenschaft für den Wettbewerb. Zu Beginn ließ der neue Patenschaftsbeauftragte der KSK, Herr Rohden, wissen, dass die Stadt Kaiserslautern 2009 das Jahr der Wissenschaften mit dem Motto „Wissen schafft Begeisterung“ ausgerufen hat – ein passender Rahmen für den Wettbewerb mit seinem diesjährigen Leitmotiv „Du willst es wissen.“. Aufgabe der Leiterin des Regionalwettbewerbs, Diana Weber, war es, die Bewertungen der Jurys bekannt zu geben und die Preisträger auszuzeichnen. Dabei betonte sie, dass alle 82 Teilnehmer, die insgesamt 46 Arbeiten abgegeben hatten, Gewinner seien. Elena Zehm als einzige Vertreterin einer Schule aus dem Kreis Birkenfeld wurde mit einem Teilnehmerpreis geehrt und nahm eine Urkunde und ein Präsent entgegen.
Bundesweit hatten in diesem Jahr 10.061 junge Menschen am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teilgenommen, was zeigt, dass dieser Wettbewerb auch nach 44 Jahren noch nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat und dass es viele junge Menschen gibt, die Freude am Experimentieren sowie am Entwickeln und Verwirklichen innovativer Ideen haben.

Elena und Clarissa
„Hinter jeder guten Erfindung stecken 10% Inspiration und 90 % Transpiration“, zitierte Prof. Dr. Stumm von der FH Kaiserslautern in seiner abschließenden Rede. Durchhaltevermögen brauchte Elena sicherlich, und manch ein Rückschlag wird sie wahrscheinlich zum Schwitzen gebracht haben, dennoch kann sie sagen, dass sich die Teilnahme an diesem Wettbewerb in vielerlei Hinsicht gelohnt hat und der Tag in Kaiserslautern ein Höhepunkt war. Möge ihr Beispiel weitere Schülerinnen und Schüler unserer Schule anspornen, ihrem Forscherdrang nachzugehen – im Team oder als Einzelkämpfer – und beim nächsten Turnus der Wettbewerbe „Schüler experimentieren“ oder „Jugend forscht“ mitzumachen.
Herzlichen Glückwunsch, Elena, zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“.

Angela Schumacher


Weitere Informationen zu den Wettbewerben geben die Fachkollegen der Fächer Biologie, Chemie und Physik:


Elena hat in ihrer Arbeit sog. Lichtwasser aus den Heilquellen der Marienwallfahrtsorte Lourdes in Frankreich und Fatima in Portugal analysiert und mit Leitungs-, Mineral- und Flusswasser verglichen. Während sie in chemischer und physikalischer Hinsicht keine wesentlichen Unterschiede feststellte, konnte sie ein kräftigeres und schnelleres Wachstum von Kresse- und Dinkelkeimlingen beobachten, welche mit Lichtwasser gegossen wurden. Möglicherweise übt dieses Wasser einen positiven Einfluss auf Wasserorganismen und Lebewesen allgemein aus, was es für Therapiezwecke im medizinischen Bereich interessant macht. Elenas Interesse an der Thematik war geweckt worden durch den Bericht einer Bekannten, deren Wunden nach Auftragen von Lourdeswasser auffallend schnell verheilt waren.