
Am 28.2.2009 war es soweit: In den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Kaiserslautern präsentierten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ ihre Forschungsarbeiten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Technik. Die Preisträger wurden ermittelt und alle Teilnehmer geehrt. Die jungen Forscher hatten sich auf originelle und z.T. sehr aktuelle Themen gestürzt, und so konnten die Besucher Interessantes beispielsweise über Münzsortierer, alternative Dämmstoffe, Modulsysteme aus schwimmenden Betonwaben, Gefährlichkeit von Handystrahlen, Gärung von zuckerhaltigen Limonaden und die Physik einer erlöschenden Kerze erfahren.
Schon morgens um 8 Uhr begann für Elena der aufregende Tag in Kaiserslautern: Nachdem sie zusammen mit ihrer Freundin Clarissa Clemens ihren Stand aufgebaut hatte, stand sie den Fachjurys Rede und Antwort. Ab 14 Uhr waren die auf Stellwänden präsentierten Forschungsarbeiten dann der Öffentlichkeit zugänglich. Elena und Clarissa bekamen zudem die Sonderaufgabe zugeteilt, als Jury den schönsten Stand des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ zu ermitteln.

Bundesweit hatten in diesem Jahr 10.061 junge Menschen am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teilgenommen, was zeigt, dass dieser Wettbewerb auch nach 44 Jahren noch nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat und dass es viele junge Menschen gibt, die Freude am Experimentieren sowie am Entwickeln und Verwirklichen innovativer Ideen haben.

Herzlichen Glückwunsch, Elena, zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“.
Angela Schumacher
Weitere Informationen zu den Wettbewerben geben die Fachkollegen der Fächer Biologie, Chemie und Physik:
Elena hat in ihrer Arbeit sog. Lichtwasser aus den Heilquellen der Marienwallfahrtsorte Lourdes in Frankreich und Fatima in Portugal analysiert und mit Leitungs-, Mineral- und Flusswasser verglichen. Während sie in chemischer und physikalischer Hinsicht keine wesentlichen Unterschiede feststellte, konnte sie ein kräftigeres und schnelleres Wachstum von Kresse- und Dinkelkeimlingen beobachten, welche mit Lichtwasser gegossen wurden. Möglicherweise übt dieses Wasser einen positiven Einfluss auf Wasserorganismen und Lebewesen allgemein aus, was es für Therapiezwecke im medizinischen Bereich interessant macht. Elenas Interesse an der Thematik war geweckt worden durch den Bericht einer Bekannten, deren Wunden nach Auftragen von Lourdeswasser auffallend schnell verheilt waren.