Donnerstag, 20.11.08. Diesen Tag hatte die Stiftung Lesen bundesweit als Vorlesetag ausgerufen. Auch am Göttenbach-Gymnasium wurde eifrig vorgelesen und zugehört. Die Bibliothekshelferinnen hatten sich nämlich neue Kinder- und Jugendbücher angesehen und daraus die interessantesten Abschnitte für die Fünft- und Sechsklässler unserer Schule zum Vorlesen ausgewählt. Die kamen mit ihren Lehrern und Lehrerinnen immer eine Stunde lang in die Bibliothek und lauschten den Geschichten, den lustigen und traurigen, den spannenden und nachdenklich stimmenden, den realistischen und den fantastischen. In einer besonders ergreifenden Erzählung ging es um ein Mädchen, dessen Vater arbeitslos geworden war; es wurde dann in dem Buch sehr eindrucksvoll dargestellt, wie sich das Kind mit der schwierigen Situation auseinandergesetzt und wie es sie bewältigt hat.
Nach dem Vorlesen begann jedes Mal der Run auf die Ausleihstelle der Bibliothek, wo die vorgelesenen Bücher und noch viele weitere Neuanschaffungen vom diesjährigen Bücherherbst ausgeliehen werden konnten.
Erstaunlich war es schon, wie die vier Mütter und Bibliothekshelferinnen Bärbel Gosert, Claudia Hegemann, Cornelia Rackcliff und Sonja Redmer nach allen Regeln pädagogischer Kunst die Abschnitte aus den Büchern vorbereitet und den Kindern erklärt und wie schön sie dann auch vorgelesen haben. Die jungen Schülerinnen und Schüler und die begleitenden Lehrer empfanden diese Stunden als angenehme, interessante und anregende Abwechslung im normalen Schulalltag. Und das Göttenbach-Gymnasium kann guten Gewissens sagen, einen weiteren wichtigen Beitrag zur Leseförderung geleistet zu haben. Nach dieser positiven Erfahrung kann man nur sagen: Nächstes Jahr am Vorlesetag wieder in die Bibliothek!
Abschließend sei aber den vier Frauen, die sich an diesem Tag so viel Mühe gegeben haben, ganz herzlich gedankt.

Robert Strauß