
Zu diesem Zweck ließ der ADAC-Mitarbeiter Suppes die Göttenbacher eine markierte Strecke laufen und auf der Ziellinie aus vollem Lauf abbremsen. Im Zuge dieser Übung sollte die Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ durch das praktische Beispiel und die spätere Diskussion zwischen dem ADAC-Moderator und der Gruppe gelernt werden.
Danach wurde der Versuch auf das Auto übertragen. Bevor ADAC-Mitarbeiter mit dem Wagen ebenfalls eine Start-Ziel-Strecke fuhr und am Ziel eine Gefahrenbremsung vollzog, stellten die Fünftklässler hinter der Zielmarkierung Hütchen auf, um zu schätzen, wo das Auto zum Stehen kommt. Hier zeigte sich, dass die Kinder die Situation oft falsch einschätzten, da das Auto viel weiter rutschte als gedacht.
Abschließend durften die Schüler selbst ins Auto steigen, um ordnungsgemäß gesichert eine Vollbremsung aus der Beifahrer-Perspektive zu erfahren.
Der gewünschte Lerneffekt der „Achtung Auto!“-Schulung besteht darin, dass die jungen Teilnehmer durch das Prinzip „learning by doing“ begreifen, dass Fahrzeuge in einer Gefahrensituation nicht sofort zum Stehen kommen. Die Sprösslinge sollten also dadurch zu vorausschauendem Verhalten und höherer Aufmerksamkeit im Straßenverkehr angeregt werden.
Jan Seul (MSS 13)

