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Kein Weg ist ihnen zu lang, keine Zeit zu kostbar, keine Arbeit zu mühevoll, - die Eltern und Angehörigen, die in der Schulbibliothek des Göttenbach-Gymnasiums die Aufsicht und die Ausleihe übernommen haben, finden diese Tätigkeit sinnvoll, weil sie die Kinder und Jugendlichen dadurch zum Lesen führen können. „Wir leben zwar im Computerzeitalter, aber Bücher sind nicht zu schlagen“, so Sonja Redmer, die seit über acht Jahren dabei ist.
So traf man sich auf Einladung der neuen Schulleiterin Angelika Groeneveld-Olthoff zu einer Aussprache und einem anregenden Gedankenaustausch. Die Eltern sprudelten vor neuen Ideen fast über, wie sie den jungen Menschen über die Angebote des Deutschunterrichts hinaus gute Bücher nahe bringen können: durch Vorlesestunden in den Klassen, die sie selbst durchführen wollen, durch eine farben- und fantasievolle Ausgestaltung der Bibliotheksräume, durch Veranstaltungen und Lesungen in der Bibliothek und vieles andere.
Es sei schon etwas Besonderes, was hier aufgebaut worden sei, so die Schulleiterin Angelika Groeneveld-Olthoff, die den Ehrenamtlichen ganz herzlich für ihre Arbeit dankte. Robert Strauß, der Leiter der Bibliothek, kann sich angesichts des Engagements seiner freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur freuen, ist doch jeden Vormittag in den Schulwochen die Aufsicht gewährleistet, sodass die Schüler in ihren Freistunden in der Bibliothek arbeiten können; das Angebot an Fachbüchern und an Kinder- und Jugendbüchern wird ständig aktualisiert. Außerdem haben die Eltern inzwischen den gesamten Bestand von über 7000 Büchern elektronisch erfasst, und auch die Ausleihe wird demnächst über den Computer erfolgen.
Die Namen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer lauten: Dieter Bohrer, Sandra Fuhr, Bärbel Gosert, Claudia Hegemann, Cornelia Rackcliff, Sonja Redmer, Regina Wögerbauer.

rs