Das Göttenbach-Gymnasium bei „Jugend debattiert“
Auch im Jahr 2010 nahm das Göttenbach-Gymnasium wieder beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.
Dieses Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen und den Kultusministerien der Länder. Ins Leben gerufen wurde es von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
Mehrere Wochen wurde im Sozialkundeunterricht trainiert von den ersten Schritten in der „Schnupperdebatte“ über die Bestandteile der vollständigen Debatte - Eröffnungsrunde, freie Aussprache, Schlussrunde – bis hin zur Klassenausscheidung und Rangfolge der drei Teilnehmer, die das Göttenbach-Gymnasium zur Schulverbundsausscheidung für die Sekundarstufe I ins Rennen schickte: Dominik Hempel, Svenja Dreßen und Christopher Wahl, alle Klasse 10c.

Am 2. März fand wie auch schon im letzten Jahr der Schulverbundswettbewerb in Hermeskeil statt unter der Teilnahme folgender Schulen: Gymnasium Saarburg, Gymnasium an der Heinzenwies Idar-Oberstein, Gymnasium Hermeskeil, Regionale Schule Thalfang und das Göttenbach-Gymnasium im Sekundarstufenbereich I. Dabei waren auch vier Jurorinnen vom Göttenbach-Gymnasium, die vorab an einem Training für Juroren teilgenommen hatten und die sowohl für die Klassenausscheidung zuständig waren als auch in Hermeskeil in den Jurys zum Einsatz kamen: Berit Stier, Kristina Nikolaus, Anna-Lena Dixius und Dorothee Bank, ebenfalls alle Klasse 10c.

Bei diesem Schulverbundswettbewerb mussten sich alle Teilnehmer zwei Qualifikationsrunden stellen und dort Punkte sammeln. Im Sekundarbereich I waren das zwölf Schüler, die zunächst das Thema „Soll im Sportunterricht auf Notengebung verzichtet werden?“ in Vierergruppen debattierten und in neuer Zusammensetzung für die Rückrunde das Thema „Sollen behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden?“ erhielten. Zu unserer Freude konnte Svenja Dreßen hier den dritten Platz belegen und hatte sich damit für die Finalrunde der letzten vier qualifiziert, die wie auch schon im letzten Jahr in der Gedenkstätte Hinzert, unweit von Hermeskeil, stattfand. Das zu debattierende Thema war „Sollen Gedenkstätten Werbung für ihre Arbeit machen?“ und war daher mit dem Veranstaltungsort eng verbunden. 
Eine wirklich schwierige Streitfrage, wobei Svenja die undankbare Contra-Position zugelost bekommen hatte, sich dabei aber wacker schlug. Leider reichte die Bewertung hier nicht für den Fahrschein nach Mainz für den Landeswettbewerb, Svenja wurde dritte und nur die beiden Erstplatzierten kamen weiter. Unser Schulverbund Hermeskeil wird in Mainz von zwei Schülerinnen des Heinzenwies-Gymnasiums vertreten: Ines Müller und Christiane Schwaighofer. Wir wünschen den beiden viel Erfolg!